Diesel Porsche

Ein weiterer Fahrzeughersteller ruft seine Diesel-Fahrzeuge zurück. Dieses Mal ist von der VW-Tochter Porsche die Rede.

Noch vor 12 Monaten stellte Vorstandschef Oliver Blume das Erscheinen Versprechen eines neuen Cayenne als Dieselmodell in Aussicht. Heute lautet sein Dementi: „Von Porsche wird es nun künftig keinen Diesel mehr geben“.

Dieser Rückzieher sei vor allem auch eine Reaktion auf den Abgasskandal. Ebenso spielten bei dieser Entscheidung auch die Ermittlungen der Stuttgarter Staatsanwaltschaft gegen Verantwortliche von Porsche – ein Manager saß sogar in Untersuchungshaft – eine Rolle.

60.000 Cayenne- und Macan-Fahrzeugen betroffen

Nach Untersuchungen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) waren rund 60.000 Cayenne- und Macan-Fahrzeugen von einer verdächtigen Software betroffen, die das typische Porsche-Motorengeräusch erzeugen, gleichzeitig aber auch höhere Stickoxid-Emissionen verursachen.

So will Porsche die betroffenen Fahrzeuge zurückrufen und besagte Software dann austauschen lassen. Auch bei Benzinern mit der Geräuschfunktion wird momentan nach Veränderungsmöglichkeiten der Abgaswerte gesucht.

Fakt ist, Porsche wird in Zukunft keine Diesel-Fahrzeuge mehr produzieren und den Fokus auf Fahrzeuge mit Benzinmotor, Elektroantrieb oder Hybride legen.
Durch den geringen Anteil von etwa 12 % der Diesel-Fahrzeuge des eigentlichen Sportwagenherstellers fällt der Rückzug aus dem Dieselgeschäft vergleichsweise etwas leichter als bei anderen Herstellern. Bei Daimler und BMW sind sogar mehr als 50 %.

Einen Nachteil könnte der Diesel-Rückzug bei Porsche allerdings doch haben: den Verlust einiger Kunden. Beim Modell Cayenne betrug der Diesel-Anteil um die 70 %.
Porsche will dem mit einer Hybrid-Offensive entgegenwirken. Bei der Sportlimousine Panamera beträgt der Hybrid-Anteil bereits ca. 63 %. Weitere Hybriden werden nun von Porsche in der SUV-Sparte versprochen. Die ersten Cayenne-Hybriden gibt es bereits zu kaufen. Ende des Jahres soll der erste reine E-Sportwagen kommen, der Taycan. Dieser soll wie der Porsche 911 ein Imageträger werden, eben nur elektrisch betrieben.

Porsche will beweisen, dass die Marke auch im Zeitalter der Elektroautos keine Einbußen in Sachen Sportlichkeit macht.

Sie haben einen „Skandal-Diesel“?

Die Fachkanzlei Helge Petersen & Collegen setzt die Schadensersatzansprüche von Geschädigten des Dieselskandals ohne Kostenrisiko* durch – ganz gleich ob Geschädigte eine Rechtsschutzversicherung haben oder nicht.

Das  Team ist seit Jahren auf Rückabwicklungen spezialisiert und setzt sich bundesweit für die Rechte von Verbrauchern ein.

Helge Petersen dazu: „Kosten können nicht der Grund sein, dass Geschädigte auf ihre Rechte verzichten. Daher können  wir Geschädigten mithilfe eines exklusiven Prozessfinanzierers eine Klage ohne Kostenrisiko anbieten.“

Wenn auch Sie betroffen sind oder Fragen zum Dieselskandal haben: rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.


Wenn auch Sie betroffen sind oder Fragen zum Dieselskandal haben: Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.
Kostenfreie und unverbindliche Ersteinschätzung
0431/260924-0
040/8517958-0
info@helgepetersen.de

Foto: Pixabay

*) Kostenfreihaltung ist abhängig von der Zustimmung des Prozessfinanzierers

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.